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Was ist Chili? - Gewürze zum Kennenlernen

Bereits die Azteken und Inkas schworen auf die leuchtende, scharfe Schote. Mehr als tausend Chilisorten bereichern seitdem die Küchen dieser Welt und sorgen für aufregende Geschmackserlebnisse. In unserer Magazinreihe "Gewürze zum Kennenlernen" gehen wir heute der Frage "Was ist Chili?" nach und widmen uns der feurig-roten Frucht. Woher stammt das Gewürz? Was unterscheidet Chili von Paprika, Cayennepfeffer und Peperoni? Wie wird der Schärfegrad von Chili bestimmt und welche wohltuende Wirkung kann mit köstlichen Rezepten erreicht werden?

Exotischer Scharfmacher der Tropenwälder

Christoph Columbus entdeckte einst den Kontinent der Chilis, die schärfer als Pfeffer sind. Ursprünglich gedeiht die rote Schote in den Urwäldern Mittel- und Südamerikas, doch auf ihrem Siegeszug eroberte sie auch Europa, Afrika und Asien. Heute wird Chili, der zur Gattung Paprika und der Familie der Nachtschattengewächse gehört, weltweit kultiviert. Mehr als tausend Chilisorten variieren in ihrer Farbe, Größe, Farbintensität und ihrem Geschmack. Ob frisch oder getrocknet, die Nuancen reichen von süßlich scharf über zitronenähnlich-grasig, rauchig bis hin zu höllisch scharf.

Was ist Chili? - Der Steckbrief

 

Name

Chili

Synonym

Chilischote, Chilipulver

Familie

Nachtschattengewächse

Gattung

Paprika

Herkunft

ursprünglich Mittel- und Südamerika, heute weltweit

Geschmack

pfeffrig, scharf

Besonderheiten

Schärfegrad gemessen in Scoville

 

Besondere Merkmale von Chili

Wenn rund um das Thema Gewürze die Frage "Was ist Chili?" aufkommt, führt sie unweigerlich oft zu Verwechslungen mit Peperoni oder Paprika. Richtig ist, dass Chili und Peperoni zur Gattung Paprika gehören und somit artverwandt sind. Der Unterschied liegt zum einen in der Optik, denn Paprika und Peperoni sind deutlich größer und weniger leuchtend in der Farbgebung. Zum anderen sind ihre Aromen und Schärfegrade völlig anders. Während Peperoni und Paprika eher würzig, fruchtig und rauchig schmecken, so besitzt Chili den Status von einem unvergleichlichen Scharfmacher. Entscheidend für die Schärfe ist die Konzentration des Alkaloids Capsaicin, das sich direkt mit den menschlichen Schärferezeptoren verbindet. Die Konzentration in Chilischoten ist sehr viel höher als in Paprika oder Peperoni.

Ein weiteres Gewürz, was meist für Verwirrung sorgt, ist Cayennepfeffer. Dieser ist, wie der Name vermuten lässt, botanisch nicht mit Pfeffer verwandt. Es handelt sich um eine klassische Gewürzmischung, bei der verschiedene Chilisorten zu feinem Chilipulver gemahlen sind.

"Was ist Chili" kann abschließend mit scharfen Gewürzschoten beantwortet werden, die im Handel als frische oder getrocknete Früchte, Chiliflocken und Chilipulver angeboten werden.

Angaben über den Schärfegrad von Chili

Im Jahr 1912 entwickelte Wilbur Scoville die gleichnamige Scoville-Skala, die den Gehalt von Capsaicin misst und Aufschluss darüber gibt, inwieweit der Wirkstoff die Schleimhäute reizt und auf diese Weise das Empfinden von Schärfe auslöst. Die Einteilung beginnt bei unscharfer Paprika mit dem Schärfegrad Chili 0. Grad 1 bis 3 nehmen milde Chilisorten wie das Chili Ancho Gewürz ein. Etwas schärfer sind Chilisorten wie Piment d' Espelette oder Chili Jalapeno, die mit maximal 5.000 Scoville die Grade 4 und 5 belegen. Unter "sehr scharf" fallen Chilis, die bis zu 30.000 Scoville Einheiten aufweisen und zwischen Grad 6 und 8 liegen. Zu diesen feurigen Gewürzen gehören Chili Peperoncini sowie Cayennepfeffer. Ab der Stufe 9 bis 10+ ist Vorsicht beim Verzehr geboten, denn mit einem Scoville-Wert von 100.000 bis mehr als 500.000 kann ein Schmerzempfinden wie bei Verbrennungen auftreten. Hierzu zählen Sorten wie die Chili Habanero und Chili Bih Jolokia.

Die Chili-Wirkung als Medizin nutzen

Chili-Flocken-in-Metalldose-von-Gourmet-Boomers

In der feurigen Frucht stecken neben dem Scharfmacher auch die Spurenelemente Mangan, Zink und Kupfer, die seit Jahrhunderten wegen ihrer wohltuenden Eigenschaften geschätzt werden. Wie zahlreiche asiatische Gewürze trägt die Chili-Wirkung dazu bei, die Verdauung anzuregen und sorgt für eine bessere Bekömmlichkeit von fettigen Speisen. Zugleich kurbelt die Schärfe den Stoffwechsel sowie die Durchblutung an und kann nachweislich den LDL-Cholesterinspiegel senken. Gern wird das Gewürz auch zur Linderung von Fieber, Entzündungen oder bakteriellen Erkrankungen eingesetzt.

Mit den Varianten von Chili kochen

Chilischoten sind aus der südamerikanischen, orientalischen und asiatischen Küche nicht wegzudenken und fester Bestandteil von köstlichen Gewürzmischungen wie Curry, Arrabiata oder Harissa. Je nach Vorliebe der Schärfe kann die rote Frucht grenzenlos in der Küche eingesetzt werden. Chili harmoniert ausgezeichnet mit Aromen von Zitrone, Pfeffer, Ingwer, Tomate und zugleich mit süßen Komponenten wie Vanille. Von traditionellen Fleischgerichten wie Chili con Carne reicht der Facettenreichtum bis hin zu feurig-fruchtiger Salsa, pikanten Nudelgerichten, Fisch oder Schokoladenmousse. Die Besonderheit am Chili kochen ist, dass die Schärfe durch das Garen nicht verloren geht.

Wir wünschen viel Freunde beim Probieren der feurigen Gewürze!

 

Bildquelle: ©iStock.com – seb_ra

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