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Gewürzplätzchen - besondere Geschmäcker auf dem Plätzchenteller

Es duftet herrlich würzig, exotisch und zugleich vertraut, wenn die ersten Plätzchen in der Weihnachtsbäckerei aus dem Ofen kommen und den Raum mit herrlichen Aromen fluten. Unvorstellbar wäre die Adventszeit ohne Gewürzplätzchen, denn ihre köstlichen Nuancen läuten feierlich die Vorweihnachtszeit ein. Wir widmen uns heute den beliebten würzigen Gebäckstücken, stellen die passenden Gewürze vor und geben Rezept-Tipps für das traditionelle Weihnachtsbacken.

Oh du schöne Plätzchenzeit

Bereits ihre Form versetzt uns in fröhliche Vorweihnachtsstimmung, wenn bestäubte Halbmonde, glasierte Sterne, bunte Pfeffermänner oder christliche Motive auf dem Plätzchenteller strahlen. Ohne die klassischen Gewürze wären Weihnachtsplätzchen jedoch keine echten Highlights. Erst das Verschmelzen von süßem Teig mit exotischen Aromen sorgt für den typischen Duft und den unwiderstehlichen Geschmack. 

Zu den heißbegehrten Gewürzplätzchen gehören Gebäcke, die mit traumhaften Zutaten veredelt werden. Zu ihnen gehören der aus den Beneluxländern stammende Spekulatius, schwäbische Zimtsterne, Lebkuchenspezialitäten oder Pfefferkuchen, österreichisch-böhmische Vanillekipferl, Anisgebäck aus dem Alpenraum oder skandinavische Kardamom-Plätzchen. Die Kombination aus zuckersüßen Komponenten und den würzigen Akzenten sind nicht nur wegen ihrem Geschmack so begehrt. Die Zugabe der Gewürze ist oftmals appetitanregend, unterstützt die Verdauung und wirkt aphrodisisch. 

Himmlische Gewürze für Gewürzplätzchen in der Adventszeit

Umspielende Schärfe, holzige Wärme und leicht bittere Nuancen beschreiben die sinnlichen Gewürze, die einzeln hervorragend munden und wunderbar kombinierbar sind. Um typische Gewürzplätzchen zu backen, sollten in der Küche folgende Gewürze nicht fehlen:

Weihnachtsgewürz 

geschmackliche Komponenten

Anis

holzig, pfeffrig, süß

Ingwer

scharf, erfrischend

Kardamom

fruchtig, scharf 

Muskat

feurig, sanft bitter

Nelken

würzig, leicht holzig, elegant scharf

Piment 

pfeffrig, leichte Säure

Sternanis 

kraftvoll, süßlich

Vanille

sahnig, holzig

Zimt

zart bitter, vielschichtig

 

Der dunkle Teig von Lebkuchen wird stets mit einer Symphonie aus Gewürzen verfeinert. Original Nürnberger Pfefferkuchen gelingt durch eine verführerische Kombination aus Ingwer, Muskatnuss, Piment, Sternanis, Zimt, Gewürznelken und Koriander. In der Lebkuchen-Gewürzmischung von Boomers sind bereits alle Gewürze perfekt aufeinander abgestimmt und garantieren ein unverwechselbares Geschmackserlebnis. Auch die Spekulatius-Gewürzmischung vereint Kardamom, Muskat, Ingwer, Sternanis, Nelken und Zimt, um die würzigen Mürbeteigplätzchen in echte Weihnachtsklassiker zu verwandeln. 

Kostbare Kardamom-Plätzchen zu den Festtagen

Gewürzplätzchen haben besonders in Skandinavien eine lange Tradition, die bis zu den Wikingern zurückreicht. Die Nordeuropäer schätzen intensive Aromen und daher ist es kein Zufall, dass Kardamom-Plätzchen ein fester Bestandteil auf dem Plätzchenteller sind. Kardamomkapseln zählen zu den kostbarsten Gewürzen der Welt. Sie besitzen eine tiefe Wärme, haben einen balsamischen Charakter und munden erfrischend scharf wie der artverwandte Ingwer. 

Skandinavische Kardamom-Plätzchen - Das Grundrezept

Kardamom-gemahlen

Sie ähneln Butterplätzchen und werden liebevoll mit Puderzucker, Mandelstiften oder Marmelade garniert. Allerdings besitzt diese Plätzchenvariante einen ausgeprägten Kardamom Geschmack und ist kinderleicht in der Zubereitung.

Zutaten für 25 Kardamom-Plätzchen:

Kardamom-Plätzchen Zubereitung:
Die gesamten Zutaten zügig zu einem homogenen Teig verarbeiten und eine Stunde lang kalt stellen. Den Teig etwa einen Zentimeter dick ausrollen und mit der beliebigen Ausstechform ausstechen. Die Teigrohlinge auf einem Backblech für circa 10 Minuten bei 175 Grad backen. Nachdem die Gewürzplätzchen abgekühlt sind, können sie nach Herzenslust garniert werden.

Anisgebäck in der Weihnachtszeit - Sinnliche Versuchung
Anissamen stammen aus dem osteuropäischen Mittelmeerraum. In ihnen steckt ein faszinierendes Zusammenspiel aus holzig, pfeffrigen und zugleich süßlichen Geschmackskomponenten. Er harmoniert exzellent mit süßem und herzhaftem Gebäck und besticht besonders in der Winterzeit durch seine facettenreichen Aromen. In Plätzchen verarbeitet, unterstreicht Anis die Aromen von Honig, Schokolade, Haselnüsse oder Mandeln. Ohne Anis gäbe es keine Anisplätzchen mit Zucker- oder Schokoguss und keine dekoratives Anisbrötli.

Anisbrötli - Das Grundrezept

Anisbrötli ist ein mit Motiven verziertes Anisgebäck, das auch unter Springerli, Anisguetzli oder Chräbeli bekannt ist. Mit nur vier Zutaten gelingt das knusprig leckere Gebäck.

Zutaten für etwa 25 Brötlis:

  • 2 mittelgroße Eier
  • 250g Puderzucker
  • 250g Mehl
  • 1 EL Anis gemahlen

Anisgebäck Zubereitung:

Den Zucker und die Eier zu einer luftigen Crème aufschlagen, Anis hinzufügen und mit dem Mehl einen Teig kneten. Der Teig wird etwa einen Zentimeter dick ausgerollt und mit einem speziellen Anismodel (Motivbilder) gleichmäßig eingedrückt und mit einem Messer ausgeschnitten. Anschließend muss das Anisgebäck 24 Stunden ruhen, bevor der Teig auf Backpapier bei 130 Grad etwa 30 Minuten gebacken wird.

Wir wünschen Ihnen viel Freude beim Plätzchen backen in der Weihnachtszeit!

Titelbild: ©iStock.com - AlexRaths

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